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Peter Popp gehört zu den Menschen, die ihren eigenen Vorstellungen folgen, kreatives Schaffen in die Tat umzusetzen.
Er ist Produzent und Filmemacher, allerdings in einer sehr eigenen und interessanten Nische, dem 360-Grad "Fulldome".
Dabei sind die Zuschauer rundum von einer Kuppel umschlossen, auf die die speziell angefertigten Filme nahtlos in einer perfekten 360-Grad-rundum-Projektion aufgespielt werden.
Zu diesem Zweck gründete er eigens unter dem Namen Softmachine eine eigene Produktionsfirma.
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Aller Anfang ist Papier.

Dann entstehen die ersten Bilder, von der Sonnenfinsternis bis zum Lavastrom. Hier Szenen aus "Adamas".
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Die Anzahl der für die 360° Präsentation geeigneten Kuppelkinos (Full Dome Theater genannt) steigt seit ein paar Jahren stark an. Mittlerweile gibt es ca. 500 weltweit. Die meisten davon sind Planetarien und Science Center, die diese Art Filme einem staunenden Publikum präsentieren. Eines der modernsten der Welt ist zum Beispiel das "Planetarium Hamburg", in dem im Juli 2009 Peter Popp's letztes Werk, "Adamas - Das Reich des Lichts" Premiere feierte.
Dieser Film ist eine "Ode an den Kosmos und die Evolution", eine philosophische Reise vom Urknall bis zur Entdeckung des Bewusstseins.
Wie schon sein erster Film "Kaluoka'Hina - The enchanted Reef", ebenfalls ein 360-Grad animiertes Abenteuer einer Riff-Kolonie, heimste er auch für "Adamas" wieder einige internationale Preise ein.
Nach dem Erstellen der Drehbücher werden die Szenen in den Räumen seines Münchner Produktionsbüros mit einem angeheuerten Team erstellt und in Zusammenarbeit mit anderen Firmen dann für die unterschiedlichen Domedurchmesser der jeweiligen Planetarien kalibriert. Unter anderem gehört dazu auch "SkySkan" im selben Flur, die die aufwendige Projektionstechnik der Spezialkinos entwickelt und sich auch für den weltweiten Vertrieb der Filme einsetzt.

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Hat noch viel vor... "Ideen habe ich genug. Es wird sich zeigen, welche sich davon realisieren lassen."
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Fragen an Peter Popp
Wie bist Du auf die Idee gekommen, als Produzent tätig zu werden?
Ich hatte diese Idee einmal erwähnt, als ich noch bei der MTU mein Management-Studium absolvierte. Darauf entstand durch einen Kollegen zufällig sofort ein Kontakt zu meinem späteren Partner, der ebenfalls Filme produzieren wollte und sich in diesem Metier auch schon auskannte. So kam eines zum anderen und ich wechselte die Branche.
Auf welche Deiner Arbeiten bist Du besonders stolz?
Ich freue mich besonders über die zwei letzten Projekte unter meinem Label "Softmachine", Kaluoka'Hina und Adamas. Sie werden vom Publikum toll angenommen und sie sind durch die 360-Grad-Technik ja auch etwas Besonderes. Nieschenprodukte, aber dafür laufen die Filme auch in den speziellen Kinos und Planetarien viel, viel länger als "normale" Kinofilme.
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Was hat Dich zu Deinem letzten Projekt "Adamas" bewegt?
Auftraggeber des Films ist eine indische Firma aus Mumbai. Das Drehbuch des Films wurde schon ein paar Jahre entwickelt, bevor es an mich herangetragen wurde.
Das Thema Evolution, Entstehung des Universums, der Erde und des Lebens war ein spannendes Feld und eine Herausforderung, diese Thematik in 360° Grad umzusetzen.
Du hast für Deine Filme schon einige Preise erhalten. Was bedeutet das für Dich?
Es ist natürlich eine besondere Anerkennung und zugleich eine gute Referenz für den Vertrieb meiner Filme.
An was arbeitest Du gerade?
Ich entwickle mehrere neue Stoffe, aber habe noch kein konkretes neues Film-Projekt geplant. Interaktive Anwendungen zwischen Zuschauer und Dome interessieren momentan sehr.
Rechts: Szenen aus
Peter Popp's letztem Werk "Adamas".
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Interviews und Bilder © T. Freiwah 2009