2012 - Gezeitenwende?

Der Kalender der untergegangenen Hochkultur der Maya's endet 2012!

Ein Grund zur Sorge? Nun, im Großen und Ganzen eher weniger, zumal die Stämme der Maya's selbst schon lange vor dem Ende ihrer eigenen Zeitrechnung aus unerfindlichen Gründen der Weltgemeinschaft entflohen sind. Dennoch wirft diese Tatsache Fragen auf, egal ob Mythologe oder pragmatischer Vernunftsmensch.
Fakt ist wohl, dass die Kalenderzeitrechnung der Maya's angeblich vor etwa 28.000 Jahren begonnen hat. Nun gründet sich jeglicher Beginn kultureller Zeitrechnungen auf eine besondere Gegebenheit, ein außerordentliches Ereignis. Christi Geburt zum Beispiel, oder das Wirken des Propheten Mohamed. Was aber war vor 28.000 Jahren?

Sicherlich kennen Sie alle Erich von Däniken. Für die Einen ist er ein Visionär, für die Anderen ein Spinner. Tatsache ist auf jeden Fall, dass dieser Mensch in den frühgeschichtlichen Analen der Menschheit Zeichen und Mythen zu deuten versucht, Sagen und Überlieferungen international vergleicht und mit phantastischer Logik "Eins plus Eins" zusammenzählt.
Lässt man allgemein religiöse Kritiken außer acht und bedient sich seiner mutigen Erkenntnisse, wird man mit folgenden Aussagen konfrontiert:

  • Außerirdische kamen vor langer Zeit auf diesen Planeten und förderten die Entwicklung der Menschheit maßgeblich, ja vermischten sich sogar mit ihnen. Einige Nachfahren ihrer Abstammung regierten zu jener Zeit über die niedrigen Kulturen als "Sonnengötter und Feuervögel".
  • Die alten Kulturen pflegten in ihren Geschichten und Überlieferungen die Kunde von einer Wiederkehr jener Götter, um die hier Verbliebenen an ein Wiedersehen in ferner Zukunft zu erinnern (Bräuche der Urwaldvölker, Pharaonen, Maya's...)
  • Der Kalender der Mayas (der im übrigen astrologisch perfekt wie außergewöhnlich sein soll) beschreibt den Zeitraum eines Zyklus einer bestimmten Sternenkonstellation (28.000 Jahre), die vielleicht für eine Reise zu unserem Planeten voraussetzend ist; endet also an einem vorgesehenen Zeitpunkt einer Wiederbegegnung (was ohne Zweifel ein so außerordentliches Ereignis wäre, hier den Kalender wieder auf Null zurück zu setzen).

Kontrollierte Evolution?

Die Entwicklung der Menschheitsgeschichte könnte in den vergangenen Jahrhunderten maßgeblich durch Krankheiten (Pest, Cholera, Grippeepidemien usw. = verlangsamt) oder eingestreute Erfindungen (Strom, Licht, Telefon, Autos... = beschleunigt) so gesteuert worden sein, so dass wir zum jetzigen Zeitpunkt, zum Jahr 2012, bis zu einem gewissen "bereiten" Stadium entwickelt haben:

  • Die Menschheit hat durch ihr erlangtes technisches Know-how den Mond bereits erreicht und plant ernsthaft über einen Flug zum Mars nach.
  • Der Großteil der Weltbevölkerung ist bereits in zweiter Generation mit prägenden Fiktionen wie StarWars, Enterprise & Co aufgewachsen.
  • Scienc-Fictionsendungen aus den verschiedensten Perspektiven dieser modernen Mythologie flimmern tagtäglich weltweit aus den Bildschirmen direkt in unsere Wohnzimmer. Auch sind Zukunftsutopien sowie Themen zu Übersinnlichem alltägliches Genre und stets auf den Top 10 der internationalen Bücherlisten zu finden. Spätestens seit dem Kinoerfolg "Independent Day" würde es in der Wirklichkeit niemanden bedrohlich überraschen, wenn alsbald sich die Landung einesRaumschiffes ankündigt.

Dieses Thema ist schon so in uns verinnerlicht, ja wir leben schon mit der sehnsüchtigen Erwartung, dass jetzt doch bald etwas in dieser Richtung passieren muss. Oder nicht?!
Die Menschheit hat mit dem WorldWideWeb zunehmend uneingeschränkten Wissens- und Kommunikationszugriff, kann sich global auszutauschen. Die Ketten verkrusteter Ideologien werden mehr und mehr geknackt und wir sind uns in einer Weltgemeinschaft näher denn je zuvor.
Diese Verbindung kann der menschlichen Gemeinschaft in einem "Kriseninterventionsfall" von großem Nutzen sein. Sozusagen ein psychologisches Netzwerk für Millionenmassen, um eine gewaltige Veränderung überhaupt verarbeiten zu können.
Die Menschheit hatte in den letzten Jahrzehnten genau passend Zeit und Gelegenheit, sich mental auf ein Zusammentreffen mit außerirdischen Wesen einzustellen.
Noch vor ein- zweihundert Jahren wäre allerdings die Hälfte aller Humanoiden höchst wahrscheinlich zum "Tag des jüngsten Gerichtes" einem religiösen Suizid erlegen, während der Rest der Menschheit schlichtweg wahnsinnig geworden wäre, weil es die technologische Übermacht und Komplexibilität dieser Erdenbesucher überhaupt nicht hätte begreifen können. Somit wäre sie zu einem früheren Zeitpunkt für ein sinnvolles und effizientes Zusammentreffen schlichtweg "unbrauchbar" gewesen.

Heute wissen wir, dass die Zeit relativ ist, also dass 28.000 Jahre auf der Erde nicht der gleiche Zeitraum für andere Wesen irgendwo im All sein muss. Wir wissen von Wurmlöchern und schwarzen Löchern - von Galaxien und haben Kenntnis vom Raum-Zeit-Kontinuum. Das reicht aus, es sich theoretisch vorstellen und auch akzeptieren zu können, dass höher entwickelte Wesen dazu bereits in der Lage sein könnten.
Wie auch immer, es wird spannend!
Spannend ob sich etwas tut, am 21. 12. 2012 (Maya-Kalender).
Vielleicht bekommen wir dann sogar die rettende Hilfe für unsere hausgemachten Umwelt- und Sozialprobleme. Oder aber…

In diesem Sinne... warten wir ab und seinen wir gespannt ;0)